Rückblick:

Mit Karfreitag und Ostern haben wir 2 Höhepunkte des Jahres erlebt und ein reger Gottesdienstbesuch hat dem Rechnung getragen. Karfreitag hielt uns Schuld, Leid und Vergebung vor Augen. Jesus am Kreuz ist die Quelle der Freiheit. Eine Freiheit, die wir zu Ostern genießen durften. "Wir wollen alle fröhlich sein" ist nicht nur ein schönes Osterlied, sondern auch eine Freude zum Erleben. Wer nicht da war, sagte einer, "hatte echt was verpasst!"

Danke sagen durfte ich am Sonntag nach Ostern. Zum Einen waren mir 60 Lebensjahre geschenkt worden, zum anderen hatte mein Enkelkind mit mir ihren 14. Geburtstag gefeiert und zum dritten kamen viele Gratulanten. So viele hatten mich mit Ihren Wünschen überhäuft und mit Geschenken bedacht. Ganz herzlich Danke auf diesem Wege. Wenn ich anfangen wollte aufzuzählen, wem ich zu danken habe, hätte ich Angst einige zu vergessen. So nenne ich stellvertretend für alle: Frau Lenz vom Chor mit unserem Michael Baumgartl, sowie unseren Kirchengemeinderat, allen Helfern und Kuchenbäcker (da hab nicht nur ich gestaunt und geschlemmt!) Ich bin an manche Träne (vor Freude) vorbeigeschrammt. Es war eine große Gemeinschaft aus den Orten unserer Gemeinde und einer Reihe von Nachbarn.  Besonderen Dank gebührt meiner lieben Frau, ohne Sie wäre es nicht so schön! Also nochmals  allen herzlich Danke! Übrigens eine besondere Freude, war für mich meine Mutter mit Ihren 92 Jahren dabei zu haben! Ach so und eine Feier mit einem Gottesdienst zu beginnen war eine gute Erfahrung, die kann jeder nachmachen  (eine Andacht  reicht auch schon) - da weiß man, wem es besonders zu danken gilt.

Am 3. Mai erklangen in der Kirche in Bredenfelde Frühlingslieder. Der gemeinsame Kirchenchor Woldegk/Bredenfelde und die Singegemeinschaft Wolfshagen ließen mit ihren Liedern die Freude auf die schöne Jahreszeit groß werden. „Man, das hat Spaß gemacht!“ Und so sollte es auch sein: zu hören, mitsingen, sich freuen und beim Kaffee erzählen. Der kleine Ort Cantnitz hat eine besondere Freude. Der lange Zeit marode Glockenstuhl wurde erneuert und die Glocke elektrisch läutbar gemacht. So hatten wir allen Grund „Danke zu sagen“. Die Pröpstin, Frau Körner, feierte mit uns den Dankgottesdienst am 10. Mai. Gott und allen Helfern wurde gedankt und in fröhlicher Runde gefeiert. Die hohen Kosten sind sämtlich durch Spenden beglichen worden.

Hej, hej, so grüßen sich die Schweden. Das lernten wir auf unserer Abschlußfahrt vom 15. bis 20. Mai. Wir waren am Vänern See, in vielen Museen, haben schöne Kirchen gesehen und sogar schwedische Konfirmanden getroffen. Es war sehr witzig zu testen, wie wir mit unseren Englischkenntnissen zurechtkamen. Das Wetter war zwar nicht immer ein Segen, denn es gab auch Regen. Jedoch haben wir daraus das Beste gemacht. Auf eine Elchtour sagen wir gleich eine ganze Familie. Später gab es „Reh Elche“ und „Hasen Elche“ es war eine lustige Zeit. So gab es leckeres Frühstück bei Ikea, Probe liegen auf dem Parkplatz und gratis WLAN von einem Güllewagen, einkaufen bei Willis und ein extra Humpelchen. So etwas erlebt man nur als Konfirmand bei unserem tollen Pastor und seiner Frau. Wir danken sehr dafür, dass sie mit uns diese Reise unternommen haben. Unser Ehrgeiz machte sogar das Bibellesen spannend. Die schwedische Kultur war für uns echt geil: so merkten wir wie gastfreundlich sie waren und sich viel Mühe gaben. Sie lernten sogar ein deutsches Dankgebet mit uns. Vieles könnten wir noch erzählen, doch wir sagen nun "hej do" (auf Wiedersehen) Andy, Jan, Michelle und Tracy.