Ballin


Ballin sein Name soll "Ort des Bala" heißen, wurde erstmals 1322 urkundlich erwähnt. 1306 gab es aber schon einen Priester (Viricus). Mit dem 30-jährigen Krieg hörte Ballin auf Pfarrort zu sein. Nach einigen Wechseln wurde es 1810 endgültig an Hinrichshagen angeschlossen, das seit 1994 mit Bredenfelde vereinigt wurde.

Kirche BallinDie Feldsteinkirche ist ohne Turm und stammt aus den 13. Jh. Im 18. Jh. wurde die Kirche grundlegend verändert. Aus der alten Zeit stammen noch der Tabernakel und einzelne Weihekreuze. Der Umbau brachte große Fenster (außer die 3  im Osten),ein neues Dach, einen Seitenanbau und neue  Ausstattung. Gestühl, Empore, Kanzel und Altar sind aus dieser Zeit. Die Jahreszahl 1784 lässt das Baujahr vermuten. Der barocke Stil ist sehr deutlich im Altar zu finden. Engelfiguren beten das Gottesdreieck in einer Wolke an. An den Seiten stehen die Figuren Glaube und Liebe - die Hoffnung soll in der Mitte gewesen sein als Kreuz auf einem Anker. 4 Säulen fassen die Mitte des Altars ein. Barock ist auch das Altargehege in seinem Schnitzwerk und die Gestaltung der Kanzel. Auch die Orgelempore hat das Barocke Schnitzwerk wie auch die leider unspielbare Orgel.

Altar BallinUnter der Empore gibt es eine beheizbare Winterkirche für den 14-tägigen Gottesdienst. Außen vor der Kirche stehen 2 Stahlglocken. Seit den 90-iger Jahren wurde die Kirche Schritt für Schritt wieder in Stand gesetzt. Zunächst das Fundament freigelegt und entwässert. Dann der Innenraum neu verputzt, die Fester verglast und neu gemalert. Danach die Bänke stabilisiert und mit abgeschrägten Lehnen versehen und mit Kissen belegt. Vorläufiger Abschluss ist die Restaurierung von Kanzel und Altar (2011). Durch viele kleine Spenden  konnte dies durchgeführt werden, da es so Fördergelder gab. Ballin hat eine sehr rührige Gemeinde.


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