Grauenhagen


Altar GrauenhagenDas mittelalterliche Dorf mit Kirche wurde wie die ganze Gegend in den mörikischen Fehden zerstört. Die Feldmark blieb ein Teil der sog. „Wüstenei“ bis dort 1735 von den Herren von Gundlach eine Glashütte angelegt wurde. Diese Fabrikation, zuletzt in drei Hütten betrieben, ging 1760 ein. Grauenhagen mit Vorwerk Vogelsang, einst gleichfalls mit Bonshagen im 15. Jahrhundert untergegangen, blieb Meierei und wurde ein Domanialpachtgut. Grauenhagen ist seit dem Wideraufbau nach Göhren eingepfarrt.  Auf den Feldsteinmauern umgebenen Kirchhof seitlich des Angers befinden sich die Reste einer mittelalterlichen Feldsteinkirche, genannt „Graue Kirche“, deren Umfassungswände als Steinwälle noch erkennbar sind. 

 

Kirche GrauenhagenHeute steht daneben eine kleine, massive und geputzte Kapelle, 1914 zum Andenken an Amtmann Christof Hellwig von seiner Ehefrau Elisabeth, geb. Genzmer, und seinem Bruder Heinrich Hellwig erbaut. Im offenen Glockenstuhl ist eine Bronzeglocke, geschenkt von Christoph und Heinrich Hellwig, mit dem Namen des Pastors Wilhelm Hörich und des Kantors Karl Hirchert, gegossen von Gebr. Ohlsson in Lübeck 1908. 1992 wurde der Ort von der damaligen Pfarre Hinrichshagen betreut und 1994 von Bredenfelde. Eine Spende ermöglichte Ende der 90ger ein neues Dach und 2010 eine neue Friedhofspforte. Eine wunderschöne Landschaft mit Hügel, einem See und Wäldern beeindrucken sehr.

Termine Grauenhagen

Gottesdienst in Grauenhagen
am 17.12.17 um 10:15