Hinrichshagen


1322 wurde der Ort als Herbertshagen erwähnt und im 16. Jh. zu Hinrichshagen. Schon im Mittelalter war Hinrichshagen Pfarrort und blieb es bis 1994.

Die Kirche stammt wohl aus dem 15. Jh. und ist ein Feldsteinbau dessen Fenster und Nischen mit Backsteinen eingefasst wurden. Der Turm ist ein Fachwerkbau mit Helmaufsatz. Ursprünglich mit Holzschindeln gedeckt ist er nun durch Schiefer bedeckt. Die Gerbekammer an der Nordseite ist gut erhalten. Sie hat ein Tonnengewölbe. Blick auf die Kirche und der KirchenmauerDas Innere der Kirche zeigt Besonderheiten: der Altar aus dem 14. Jh. Es ist ein Marienaltar. In einem Strahlenkranz ist die gekrönte Jungfrau mit dem Kind in der Mitte hervor gehoben. Die hlg. Barbara mit dem Turm findet sich links. Rechts eine andere Heilige. Unten links der hlg. Georg recht ein Bischof. In den Seitenflügeln die 12 Apostel. Das Gottes Auge im Dreieck thront über dem Altar.  Gleich darunter finden sich Kreuz, Kelch und Palmenzweig. Auch die Renaissancekanzel (1611-1616) ist ein Kunstwerk mit herzoglichen Wappen und reichen Verzierungen. Oben steht der auferstandene Christus mit erhobener Hand.

Blick auf den AltarDie Orgel ist eine doppelte: eine Buchholzorgel mit einem Grünebergteil erweitert. Leider ist sie nicht spielbar und wartet auf eine Restaurierung. In der Kirche steht ein alter Opferstock aus dem 15. Jh. In den ende 80iger Jahren wurde unter Pastor Schwer die Bestuhlung im einem Blauton ausgemalt. Im Jahr 2000 wurde der Turm der Kirche saniert. Dazu musste der Helm abgenommen und anschließend das Fachwerk gerichtet und erneuert werden. Dies geschah unter starker  Anteilnahme des Ortes. Die Öffnung der Turmkugel brachte nichts verwertbares, da die Kugel mehrfach durch schossen war. Sie wurde repariert und neu gefüllt (Münzen Zeitung Gemeindebrief). Da noch finanzieller Spielraum war, wurde 2001 der Innenraum der Kirche neuverputzt, elektrifiziert und gemalert. Auch die Fester erhielten eine Instantsetzung. Im Winter ist im Eingangsbereich Gottesdienst. Nachdem Wegzug von Pastor Schwer wurde das Pfarrhaus verkauft (Ehepaar Meier). Damit hörte Hinrichshagen auf Pfarrdorf zu sein. Im Wald nach Grauenhagen befinden sich Reste eines alten Ortes und einer Kirche, der sog. "Roten Kirche" um die sich viele Sagen ranken. In den 90-ger Jahren wurden diese Ruinen freigelegt, sind aber heute schon wieder dem Wald preisgegeben.

Im Ort finden sich Reste einer alten Burganlagen und ein Burggraben (mit Fischen für die Kinder).


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