Rehberg


Als Ort war die Ersterwähnung 1496 (Reberghe), ab 1621 Rehberg. Rehberg, zu dem Vorheide gehört, war schon immer Filialdorf der Kirche zu Hinrichshagen. . Zum Ort gehört noch eine alte Burganlage. Die heutige Kirche ist 1741 gebaut worden und befindet sich wahrscheinlich auf dem Grund einer älteren, die im 30-jährigen Krieg vernichtet wurde. Wir haben eine Fachwerkkirche mit einem achteckigen Altarraum. Der Turm ist ebenfalls ein Fachwerkbau. Seine erste Restaurierung erhielt er  1829.

Blick auf den Altar und das FachwerkAn den Folgen des 2. Weltkrieges litt diese Kirche sehr. Innenmobiliar, Kanzelaltar, Orgel und manch Anderes wurden zerstört. Zeitweise war die Kirche ein Pferdestall. Propst Schlie (Hinrichshagen) sorgte für die Wiedereinweihung und Nutzung. Große Bauliche Mängel mussten in der Folge behoben werden.  Pastor Schwer (Hinrichshagen) sorgte in der DDR- Zeit für einige bauerhaltende Maßnahmen. 2002 konnte der "Schiefe Turm" zu Rehberg gerichtet werden. Der Turmhelm wurde abgenommen und das Fachwerk instandgesetzt. Das Wiederaufsetzen des Helms erweckte das Interesse nicht nur des Ortes, sondern auch des Fernsehens (NDR) es gibt dazu eine Videokassette.

Blick auf die Kirche und den TurmDie Kirchengemeinde rang immer wieder um Fortsetzung des Baugeschehens. So wurden 2007 die Nord und Südwand saniert (sie drohten wegzubrechen). Ein Schwammbefall konnte ebenfalls beseitigt werden. Doch das Hauptproblem bleibt: der Dachstuhl und das Dach. Durch den schiefen Kirchturm wurde das Gebälk der Kirche aus den Verankerungen gedrückt und verschoben.  Wie lange es hält ...? Für 2016 ist eine Sanierung geplant. Ein aktiver Dorfverein unterstützt die Kirchengemeinde. Höhepunkt ist die Feier zum Erntedank für die ganze Kirchengemeinde.

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