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Kirchengemeinde Bredenfelde

 

 

 

Gott Spricht: "Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst" (Offenbarung, Kap.21, Vers 6)

 

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde der Kirchengemeinde!

Schon ist der Januar vergangen und 2018 ist ganz normal am Laufen. Die Zeit rennt. Erinnern Sie sich noch an den letzten Gemeindebrief mit der 100+?

Es war ein Versuch, wie auch die Kerze im Brief am Jahresanfang unsere Gemeinde mit "Neuen" aufzufüllen. Nun ja.

In diesem Jahr ist ein anderes Thema von Bedeutung: Der Pastor geht in Rente. 1989 rollte am 28. Juli unser Möbelwagen in Bredenfelde ein und viele haben beim Ausladen geholfen. So begann eine spannende Zeit in der sich Jahr an Jahr reihte. Einige Dinge bleiben in Erinnerung, weil sie mit Menschen zu tun haben, ob der Seegottesdienst, die KITA oder unser kleiner Chor oder die Konfirmanden ... Doch will ich gar nicht alles aufzählen, denn ich würde immer jemanden nicht nennen und so betrüben.

Was mir im Rückblick wichtig ist  sind 2 Dinge: Danke für Ihr/Euer Vertrauen, für die offenen Herzen, für die Lebenszeit, die wir miteinander gehen durften. Es ist für mich etwas besonders Kostbares, wenn mir bei der Rückschau immer wieder Menschen vor Augen treten. Wir durften Leben und Glauben teilen und das hat mich sehr reich gemacht! Das andere im Rückblick ist meine Bitte um Vergebung, da wo ich verletzt oder falsch gehandelt habe . Auch davon ist manches in der Zeit geschehen, was mir heute sehr leid tut. Bitte tragen Sie es mir nicht nach oder lassen sie es uns aussprechen.

Für mich ist die Vergebung das größte Geschenk Gottes. Darum bitte ich sie um Verzeihung, damit wir von den Lasten frei werden.

Im Vorausschauen ergibt sich für uns persönlich ein Umzug nach Bornhöved in die Nähe unser Kinder und Enkel.

Die Frage wie es in der Gemeinde weiter geht, bewegt mich sehr.

Die Vakanzvertretung hat Pastor Moll in Alt Käbelich (03966210354). Er wird dann für alle Amtshandlungen und die Verwaltung verantwortlich sein und ihre Fragen beantworten. Weiterhin bleibt Frau Lietzow im Büro am Dienstagvormittag erreichbar (hauptsächlich Friedhofsfragen). Herr Wieczny (Norbert) wird seine fleißigen Hände weiter zur Verfügung stellen und Frau Kalisch als "Bufti" bleibt bis 30. Mai. Wer einen Nachfolger für diese Stelle weiß, bitte schnell melden, dann können wir das noch regeln.

Dann bin ich sehr dankbar für den Kirchengemeinderat und seine Arbeitsgruppe. Hier werden die Zukunftsfragen bedacht. Im weiteren Brief finden sie den derzeitige Stand der Strukturdebatte erläutert. Bei unser kleinen Zahl an Christen (100 "Neue" wären schon eine Rettung) ist eine eigenständige Gemeinde nicht möglich. Doch das "wie weiter" gilt es zu gestalten. Es fällt nicht alles weg!

Das christliche Leben der Kirchengemeinde soll und wird weitergehen. Es braucht aber IHRE Mitarbeit, ohne geht es kaum. Sprechen sie die Ältesten an, reden sie mit dem Pastor, bringen sie sich ein.

Eine wichtige Frage ist der Gemeindebrief. Dies ist mein letzter! Aber eine kleine Gruppe könnte es fortsetzen - wer wäre dabei (2 sind schon im Gespräch)? Melden sie sich, noch könnte ich es koordinieren. Keiner muss alles machen, aber ein Bisschen geht sicher!! Nur Mut.

Der Seegottesdienst wird bleiben und 2 Taufen sind angemeldet! Da gibt sicher auch eine Aufgabe für sie!

Die beiden Orgeln in Cantnitz und Hinrichshagen sind zu Restaurierung vorgesehen. Da bräuchten wir Spenden und Spendensammler. Na!?

Offene Kirchen, die Friedhöfe ... es gibt da schon noch einiges, was auch sie ansprechen möchte.

Ich bin so dankbar, dass sich immer einiges bewegte und darum bleibe ich voller Zuversicht für die Zukunft.

Das wichtigste ist, dass wir unser Gottvertrauen behalten und stärken!

Die neue Jahreslosung will uns ermuntern, denn sie beginnt mit: "Gott spricht"! GOTT hat immer noch einen Weg, weiß immer noch wie die Zukunft wird. Unsere Wege werden dann leichter, wenn wir diesen Satz fest in unserem Herzen tragen. "Gott spricht", das ist ein Satz voller Autorität und Zuversicht.

Doch das schönste an der Jahreslosung ist, dass sie ein Versprechen enthält: Gott wird es tun! ER gibt dem durstigen von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst!

Das ist eine oft gemachte Erfahrung gerade in den Jahren als Pastor.

Als ich als junger Pastor anfing hat mir ein Vorgänger eine Vision ins Herz gelegt. Er sagte: "Ich bete dafür, dass die Kirche einmal nicht ausreicht für die Menge der Gläubigen." Das wurde "mein Durst" und in unserem Seegottesdienst habe ich es spüren dürfen, dass Gott seine Versprechen hält.

 Nun habe ich die Sehnsucht, dass diese Gemeinde mit Glaubensgewissheit in die Zukunft geht und wieder wächst. Bitten wir doch Gott auch hierfür um "Ströme des lebendigen Wassers"!

Wenn es alle tun, den 1 Satz einmal am Tag als Gebet zu Gott sprechen, dann werden sie Wunder erleben:

"Gott segne diese Gemeinde und lass Ströme lebendigen Wassers fließen, das diese Gemeinde wächst und blüht! Amen"

So freue ich mich davon zu hören und zu sehen wie es hier weiter gehen wird.