Kirchengemeinde Bredenfelde

Gemeindebrief III / 2019

 

 

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Psalm 23,1,3

 

  

 

Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! Röm. 12,11

 

 

Inzwischen ist es in vielen Gottesdiensten bereits selbstverständlich, dass ehrenamtlich Mitarbeitende Lesungen und Gebete übernehmen und nach entsprechender absolvierter Ausbildung auch die Lesepredigt und die Gesamtleitung eines Lektorengottesdienstes. Im evangelischen Gottesdienstbuch heißt es offiziell: “Der Gottesdienst wird unter der Verantwortung und Beteiligung der ganzen Gemeinde gefeiert.“

Mit der feierlichen Beauftragung von Frau Britta Jurisch und

Herrn Bernd Hofstetter mit Aufgaben der öffentlichen Verkündigung können die Lektoren z.B. biblische Lesungen oder Gebete im Gottesdienst übernehmen, einen Gottesdienst leiten und auf Grundlage einer Lesepredigt predigen, Abkündigungen übernehmen und bei der Austeilung des Abendmahls mitwirken.

Den Praxistest haben die beiden hinter sich. Bereits während der Ausbildung gestalteten Sie Gottesdienste mit, hielten eigenverantwortlich Andachten in unserer Gemeinde und helfen zukünftig dabei, ein flächendeckendes Gottesdienstangebot in unserer Kirchengemeinde zu ermöglichen.

Der Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Bredenfelde freut sich sehr über die beiden Lektoren Frau Britta Jurisch und

Herrn Bernd Hofstetter und möchte Ihre Beauftragung und Segnung für den Lektorendienst durch Frau Pröpstin Britta Carstensen in einem feierlichen Gottesdienst mit Ihnen allen feiern.

Dazu laden wir Sie alle recht herzlich zum Einführungsgottesdienst für unsere Lektoren Frau Britta Jurisch und Herrn Bernd Hofstetter am 07.07.2019 um 10:00 Uhr in die Kirche zu Bredenfelde ein.

Im Anschluss findet im Gemeindehaus ein kleiner Empfang mit Sekt, Kaffee und Buffet statt.

Der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke als auf die Liebe, mit der sie verrichtet werden. Teresa von Ávila

 

Danke!

In der Zeit von September 2018 bis Mai 2019 habe ich eine Ausbildung zur Lektorin über den Kirchenkreis Mecklenburg und Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg absolviert.

Dort habe ich viele interessante Menschen und Kirchen kennenlernen dürfen. Dafür möchte ich DANKE sagen an die Ausbilder, Organisatoren und Kursteilnehmer, für Ihre Unterstützung,  Begleitung und den intensiven Gedankenaustausch.

Danken möchte ich auch dem Kirchengemeinderat und der Kirchengemeinde Bredenfelde, dass Sie es mir  ermöglicht haben.

Ich wünsche mir für die Zukunft eine gute Zusammenarbeit, viele Kreative Gedanken und Gottes Segen.

Ihre Britta Jurisch

 

Liebe Gemeindemitglieder und Freunde der Kirchengemeinde Bredenfelde,

Vor ein paar Wochen habe ich einen Beitrag zum Thema Kirche in unserem Heimatsender NDR gesehen. Es ging um eine Kirchengemeinde in Greifswald, wie sie Gemeindeleben gestaltet und empfindet. Ein Satz aus diesem Beitrag ist mir seitdem nicht mehr aus dem Sinn gekommen: „Wir bekommen mehr Post vom Autohaus oder der Versicherung als aus unserer eigenen Kirchengemeinde.“ Schade, oder?

Ich denke, das ist in unserer Gemeinde nicht ganz so. Seit mehr als einem Jahr bemühen wir uns, das Gemeindeleben öffentlicher zu machen. Wir laden zu verschiedenen Gottesdiensten und Andachten ein, zu Veranstaltungen, die man entdecken kann, man muss es nur wollen.

Pfingstsonntag hatten wir eine Andacht mit Herrn Dr. Prüfer in der Bredenfelder Kirche. Frau Ina Kopperschmidt hat die Andacht gemeinsam mit dem „ Chörchen“ musikalisch begleitet. In der Woche nach Pfingsten hatten wir wieder die Restauratorin Frau Runge zu Besuch. Vielen Dank für die tolle Arbeit. Ich bin jedes Mal begeistert, was Frau Runge am Schnitzaltar in Bredenfelde hervorzaubert.

Unser Seegottesdienst zeigt uns jedes Jahr, wie bunt und schön unsere Gemeinde ist. Manch einer hatte das Gefühl, dass es in diesem Jahr weniger Besucher waren, aber 223 Besucher sind nicht wenig. Es war ein sehr schöner Gottesdienst, den unsere Lektoren gemeinsam mit Herrn Pastor Zobel gestaltet haben.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, die den Gottesdienst vorbereitet, gestaltet und unterstützt haben. Ein besonderes Dankeschön gilt Familie Frank, die uns den Seegottesdienst am Badestrand ermöglicht hat und dem Fischer Herrn Krempig, den Mutti`s vom Bredenfelder Kindergarten „König Joas“ und Herrn Heiland, die für unser leibliches Wohl gesorgt haben.

Am 7. Juli 2019 findet der feierliche Einführungsgottesdienst für unsere Lektoren statt, der von der Pröpstin Carstensen gehalten wird. Sie sind alle herzlich dazu eingeladen, anschließend gibt es einen kleinen Empfang im Gemeindehaus in Bredenfelde.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des Kirchengemeinderates Bredenfelde recht herzlich bei Herrn Prof. Dr. Van der Meer für die jahrelange Unterstützung in Cantnitz bedanken. Ohne sein persönliches Engagement wäre es nicht möglich gewesen, den Glockenstuhl zu erhalten, dafür sind wir sehr dankbar. Wir wünschen ihm persönlich alles Gute, vor allem Gesundheit.

Friedhöfe – ein Thema, dass uns alle berührt, dazu hatte ich im letzten Gemeindebrief schon etwas geschrieben. Heute möchte Sie darüber informieren, dass wir dringend ehrenamtliche Helfer suchen, die sich vorstellen können, Mäharbeiten oder andere Arbeiten auf unseren Friedhöfen zu übernehmen, damit wir unsere Friedhöfe schöner gestalten können. Über einen Ehrenamtsvertrag besteht die Möglichkeit, eine Aufwandsentschädigung zu erhalten, egal, ob Kirchengemeindemitglied, Nutzungsberechtigter oder Freund unserer Kirchengemeinde.

Es wäre  aus gegebenem Anlass noch ganz wichtig, zu erwähnen, dass unsere Friedhöfe nicht zum Entsorgen von Plastikabfällen  und sonstigem Müll geeignet sind. Mitgebrachte Plastikschalen, Blumentöpfe, Papier oder Folie kann man mit nach Hause nehmen für den gelben Sack/ die gelbe Tonne, bzw. Papiertonne. Schalen mit Zement sollten auch nicht auf den Friedhöfen entsorgt werden. Die Sammelstellen sind nur für kompostierbare Abfälle geeignet. Wir wollen die Friedhöfe in unserer Gemeinde erhalten, werden das aber ohne die Hilfe der Bewohner/innen unserer Orte nicht schaffen.

Ein großes Dankeschön möchten wir noch einen anonymen Spender sagen – Danke für die großzügige Spende für die Lichtenberger Kirche. Sollten Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, wäre das kein Problem.

Noch eine wichtige Information: Wir haben Urlaub: Unser Kirchengemeindebüro ist vom 25.Juli 2019 bis 12. August 2019 nur telefonisch über Anrufbeantworter oder per Email erreichbar.

Bei Anliegen oder Problemen sprechen Sie bitte die Kirchenältesten in Ihren Orten an. Pastor Zobel ist ebenfalls telefonisch zu erreichen – Tel.Nr. finden Sie auf der vorletzten Seite im Gemeindebrief und auf dem Gottesdienstplan.

Zum Abschluss ein Segenswort, dass ich auf dem Seegottesdienst erhalten habe: „ Gott segne dich, damit du im Einklang mit dir selbst leben kannst. Er schenke dir Mut und Kraft, das anzunehmen, was das Leben dir zumutet.“

Ich wünsche ihnen allen eine schöne Sommerzeit.

     Evelyn Küter

      1. Vorsitzende

 

Die Friedhöfe unserer Kirchengemeinde

Der Sommer ist auch auf unseren Friedhöfen eingekehrt und es blüht in allen Farben. Auf den Überhangflächen, die seit Mai stehen und erst zum Herbst wieder gemäht werden, ist eine Vielfalt an Blumen und Gräsern zu entdecken. Leider wird das Ganze nach wie vor durch das fortbestehende Ärgernis mit der Müllentsorgung getrübt. Alle Hinweise, Schilder, Gespräche, Bemühungen scheinen zwecklos zu sein. Die nicht kompostierbaren Abfälle müssen entweder per Hand aussortiert werden oder der gesamte Abfall muss als Sondermüll entsorgt werden – ein großer Kostenfaktor, der in der zukünftigen Gebührenkalkulation berücksichtigt werden muss.

Um den Erhalt und die Neugestaltung unserer Friedhöfe zu ermöglichen haben wir in den vergangenen Wochen vor Ort Bestandsaufnahmen durchgeführt. Auf allen Friedhöfen befinden sich Grabstellen, die verwahrlost sind, deren Ruhezeit/ Nutzungs- berechtigung abgelaufen sind, die jedoch nicht beräumt wurden. Es werden Grabstellen „freigehalten“, für die keine Nutzungs- berechtigung erworben wurde – damit sind diese Stellen laut Register frei und führen im Falle einer Vergabe zu unnötigen Problemen. Um Mißverständnisse zu vermeiden und auftretende Fragen zu klären, werden wir uns zeitnah  an einige Nutzungsberechtigte wenden. Grabanweisungen werden ab sofort persönlich vor Ort durch Frau Carmen Lietzow / Frau Liane Kalisch (im Vertretungsfall ein KGR-Mitglied) vorgenommen.

Hinterbliebene treten häufiger mit dem Wunsch nach kleineren, möglichst pflegefreien Grabarten an uns heran, da sie selbst die Grabpflege nicht mehr betreiben können. Die Entfernung zwischen Bestattungsort und Wohnort der Hinterbliebenen nimmt zu. Tiefgreifende Veränderungen der Bestattungskultur mit unter- schiedlichen Abschieds- und Jenseitsvorstellungen – teilweise christlich geprägt, aber auch gänzlich unabhängig davon, stellen landesweit nicht nur Friedhofsträger vor enorme Herausforderungen.

Die Anonymisierung des Sterbens und der Bestattung, als „Trend“ (Urnenbestattung „Grüne Wiese“)aus den 70er Jahren – in den letzten Jahren  z.T. als vermeintlich kostengünstigste Bestattungsart, wird immer öfter in Frage gestellt, wird als „rückläufig“ bezeichnet. Wichtiger wird der Wunsch nach persönlichen Abschiedsformen, nach Mitbestimmung, Mitgestaltung und individuelleren Grabarten. Auch bei sog. Sozialbestattungen  sollten nicht nur Kostengründe über die Bestattungsart entscheiden – es sollten die Willens- bekundungen des Verstorbenen berücksichtigt werden. Die Individualisierung dieser Grabstellen stellt den Versuch dar, für die Kirche einen tragfähigen Kompromiss zu formulieren.

Seit dem letzten Gemeindebrief sind einige Fragen zum Thema Friedhöfe an uns herangetragen worden, die im Folgenden erläutert werden:

„Kann ich als Nicht-Kirchenmitglied auch auf dem Kirchenfriedhof bestattet werden, neben meinem Ehepartner (Mitglied der ev. Kirche)?“ 

Ja, auf den Friedhöfen unserer Kirchengemeinde können Christen und Konfessionslose bestattet werden. Es stehen allen die gleichen Möglichkeiten auf Wahl der Grabart und Grabstelle zu.

„Kann man anonym bestattet werden?“

Nein, Lt.derzeit geltender Friedhofsordnung ist eine anonyme Bestattung auf unseren Kirchenfriedhöfen nicht zulässig.

„Kann eine weltliche Trauerfeier in der  Kirche stattfinden?“

Lt. Konzeption der Kirchenleitung zur Nutzung von Kirchen, in denen Gottesdienste stattfinden ist dies nur in Ausnahmefällen und unter folgenden Bedingungen möglich:

  • Es steht keine Trauerhalle zur Verfügung
  • Außerhalb des gottesdienstlichen Raumes der Kirchen- gemeinde kann kein Raum angeboten werden
  • In jedem Fall wird ein persönliches Gespräch des Pastors mit den Angehörigen geführt
  • Die KG wahrt ihr Hausrecht durch eine entsprechende Begrüßung des zuständigen Pastors oder eines Vertreters des KGR bei der Trauerfeier
  • Altar und Kanzel werden nicht genutzt
  • Die Kerzen auf dem Altar werden nicht angezündet und die Glocken nicht geläutet

Liegen diese Voraussetzungen vor, können nach Beschluss des KGR nichtkirchliche Trauerfeiern in gottesdienstlich genutzten Kirchen stattfinden.

  • „Warum bezahlen wir Wassergeld, wenn auf unserer Grabstelle gar keine Pflanzen stehen, die gegossen werden müssen?“ Mit  „Wassergeld“ ist hier die Friedhofsunter-haltungsgebühr (FUG), die derzeit jährlich 15 € pro Grabstelle beträgt. Die Kirchengemeinde ist Trägerin  der Friedhöfe und damit finanziell für diese verantwortlich. Die FUG beinhaltet die Kosten für die Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Abfallentsorgung, Straßenreinigung, Versicherungen, Steuern, Pflege und Instandhaltung der Friedhofsmauern, Pflege von Nebenflächen und Leerflächen. Die Pflege und Verkehrssicherungsmaßnahmen im Bereich der Baumpflege müssen ebenfalls aus den Einnahmen der Friedhöfe finanziert werden.

Der Erhalt, die Pflege und Gestaltung der freien Flächen auf den Friedhöfen, auf denen langfristig keine Bestattungen stattfinden, werden aufgrund der fehlenden FUG (keine Nutzungsberechtigten = keine FUG) zu einer finanziellen Last. Nach Schätzungen sind von ca. 100m² weniger als 20m² mit Grabstellen belegt.

  • „Warum bezahlen wir so viel Geld für die Kirche?“ Die Kirchensteuergelder und das Kirchgeld sind für die Arbeit in der Kirchengemeinde zweckgebunden und stehen für die Friedhöfe nicht zur Verfügung.
  • „Wofür sind die Grabnutzungsgebühren?“ Eine Grabstelle wird in der Regel gepachtet, das heißt, es werden Gebühren für die Nutzung des Grabs erhoben. Die Nutzungszeit eines Grabes unterliegt so genannten Ruhezeiten – lt. unserer Friedhofsordnung 25 Jahre. Die Höhe der Grabnutzungsgebühren variiert je nach Grabart und wird in einem Betrag für die gesamte Ruhezeit erhoben.

Fortsetzung folgt im nächsten Gemeindebrief Ende August…

Carmen Lietzow

De Katt mit Rad

Een Katt leeg slaperg up ehr Matt.

Ehr Buuk weer full. Se weer so satt.

Do reep de Kater: „Pussikatt,

fahrst du mit mi na d‘ Stadt mit Rad?“

Do see de Katt: „Ik fleut di wat,

ik gah gliek eerst in’t Hallenbad

un denn snapp ik mien Mountain-Rad

un fahr alleen mit Rad na d‘ Stadt.“

Na’t Baden steeg de Katt up’t Rad.

Dat regen un dat Padd wurr glatt.

Do fullt de Katt un brook sük wat

Un humpel nu mit Rad na d‘ Stadt.

De Lü, de wunnern sük: „Wat’s dat?

Hier weer noch nie een Katt mit Rad.“

De Polizei weer ok ganz platt

Un broch na’t Krankenhuus de Katt.

In Gips legg man dat Been van’d Katt.

Fief Daag leeg de in d‘ Stadt up d‘ Matt.

Se reep an: „Hier is Pussikat.

Ik ligg in’t Krankenhaus in d‘ Stadt.“

De Kater froog, he weer ganz platt:

Du liggst in’t Krankenhaus in d‘ Stadt?

Ik kaam glieks mit mien Motorrad

Un hol di, segg, gefallt di dat?“

Do see de Katt: „Wat freut mi dat,

wat maakt wi aver mit mien Rad?“

Du musst di erst verhalen, Katt!

Un is dien Been weer heel un glatt,

fahrt wi mit Motorrad na d‘ Stadt

un holt na’t Inkoopen dien Rad.“

De Kater froog: „Mien Pussikatt,

lettst du mi denn mit di up d‘ Matt?“

Do see de Katt, ehr Ogen weern natt

„Ik hebb di leev, mien Katerkatt!“

Un anner Dag stund denn in’t Blatt,

de beiden de harrn Verlobung hatt.

Se maakden Urlaub nu in’t Watt

Un leegen blied un satt up’d Matt.

Dat weer de Story von een Katt:

Fief Jungen weern dat Resultat.

De Kater see: „Wat scheert mi dat!“

He harr al lang een anner Katt.

„Un de Moral“, seggt Pussikatt:

„Wenn’t glatt is, denn fahr nich mit Rad!“

Annegret Neunaber,

aus „De Plattsnackers“

 

Alles auf einen Blick

Christenlehre:                  Donnertag in Schulzeiten 16:00 Uhr

Chor:                                Mittwoch 19:00 Uhr

Handarbeitskreis:            Dienstag 14:00 Uhr

Kleiderkammer:               Mittwoch 10:00 Uhr – 13:00 Uhr

(Pfarrhaus)                        und nach telefonischer Absprache

Sprechzeiten Gemeindebüro:

Dienstag 09:00 Uhr – 12:00 Uhr

Mittwoch 16:30 Uhr – 17:30 Uhr

Telefon 03964/ 210236

Friefhofsverwaltung in Bredenfelde

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pastor Gottfried Zobel ab 01.01.2019

Telefon 039603 / 738764